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Demenz
Inhalt Was ist Demenz? Demenz oder das dementielle Syndrom werden an dieser Stelle nur kurz dargestellt. Bei dieser Krankheit handelt es sich um den totalen Verlust des Gedächtnisses. Vor allem das Kurzzeitgedächtnis ist betroffen, was impliziert, daß keine Lernfähigkeit vorhanden ist und Verhalten nicht erlernbar und modifizierbar ist. Dennoch existieren Ansätze, die auch bei einer Erkrankung wie dieser, therapeutisch auf Verhalten Einfluß nehmen möchten. Demenz ist in erster Linie eine Alterskrankheit. Der Begriff der "Demenz" beschreibt ein klinisches Syndrom. Die Ursachen und Entstehungsbedingungen für dementielle Syndrome sind vielfältig und in einigen Fällen reversibel. Die Weltgesundheitsorganisation definierte Demenz 1993 folgendermaßen: "Das dementielle Syndrom, als Folge einer Krankheit des Gehirns, verläuft gewöhnlich chronisch oder fortschreitend unter Beeinträchtigung vieler höherer kortikaler Funktionen, einschließlich Gedächtnis, Denken, Orientierung, Auffassung, Rechnen, Lernfähigkeit, Sprache und Urteilsvermögen. Es finden sich keine qualitativen Bewußtseinsstörungen. Die kognitiven Beeinträchtigungen sind meist begleitet von Verschlechterung der emotionalen Kontrolle, des Sozialverhaltens oder der Motivation." (WHO 1993 in ALLERCHEN 1996, 6) Demenz ist ein Alterssymptom und tritt mit fortschreitendem Lebensalter immer häufiger auf. Sie gilt als die häufigste aller Alterserkrankungen. Das Erkrankungsrisiko an Demenz in Prozent (Vgl. ALLERCHEN 1996, 9) beläuft sich auf folgende Angaben:
Kennzeichnend für das dementielle Syndrom sind Merkstörungen. Anfangs können neue Informationen nicht gespeichert werden, später greift der Gedächtnisverlust auch auf das Langzeitgedächtnis über. Andere Symptome betreffen den
Diese Krankheit verläuft in drei Stadien. Dabei zeichnet sich die erste Phase durch zunehmende Vergeßlichkeit aus. Das zweite Stadium wird als "verwirrte Phase" (HARTMANN 1992, 19) bezeichnet und bedeutet ein Nachlassen der Konzentration und des Kurzzeitgedächtnisses. Im dritten Stadium besteht keine Möglichkeit mehr zur selbständigen Lebensführung. "Es treten formale und inhaltliche Denkstörungen auf, bisweilen Wahnbildungen, wobei der Kranke z.B. Dialoge mit imaginären Gesprächspartnern führt." (HARTMANN 1992, 19) Betroffen ist hier sowohl das Kurz als auch das Langzeitgedächtnis. Zentrales Charakteristikum einer dementiellen Erkrankung ist die Minderung des Kurz und Langzeitgedächtnisses. Damit einher geht die Beeinträchtigung des abstrakten Denkens, der Urteilsfähigkeit und anderer Funktionen wie z.B. Sprache und Persönlichkeitsveränderungen. Durch die Erkrankung an Demenz wird die Fähigkeit zur Arbeit, zur Alltagsbewältigung und zu sozialen Kontakten geschädigt. Auch bei an Demenz erkrankten Personen gibt es Ansätze, ihr Verhalten veränderbar zu machen. Ziel dieser Projekte, die unter dem Stichwort "Soziotherapie" zusammengefaßt werden, ist "die Förderung der Fähigkeit zur sozialen Interaktion". (HARTMANN 1992, 123) Dabei existieren trainierende Verfahren (Realitätsorientierungstraining und Verhaltenstherapie), kompensierende Verfahren (Anpassung der Umwelt an die Fähigkeiten der Kranken) und subjektorientierte Verfahren (Selbstbildtherapie, das subjektive Bild des Erkrankten steht im Mittelpunkt). Links zum Thema Alzheimer Forschung Inititative e.V. Zahlen und Fakten zur Alzheimer Krankheit in Deutschland http://www.alzheimer-forschung.de/ Alzheimer Online Informationssystem http://www.alois.de/ AlzheimerForum des Alzheimer Angehörigen Initiative e.V. Berlin http://www.alzheimerforum.de/ Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V. http://www.deutsche-alzheimer.de/index.html Praktikumsbericht Krankheitsbild: Demenz http://home.t-online.de/home/andreas-fischer/p_geri1.htm Alzheimer-Demenz kontra Depression http://www.dr-walser.ch/alzheimer-depression.htm Ernährungstips bei Alzheimer Demenz http://www.martens.de/fpi_202c.htm Alois Alzheimer Award http://pressearchiv-kubitschek.www.de/pharma-presse/deutsch/25051998_809.html Morbus Alzheimer http://home.t-online.de/home/dr.a.rahn/Geriatr/alzhm.htm Jahr des Gehirns 1999 in Österreich- Thema Juli: Demenz http://www.nhm-wien.ac.at/gehirn/demenz.htm Beitrag vom KDA: Häufigste Psychische Erkrankung: Demenz http://www.kda.de/hilfeundpflege/kap10/seite1a.htm Demenz: Formen - Verlauf - Pflegeschwerpunkte http://www.paracelsus.de/specials/r9902_de.html Klinisch-diagnostische Leitlinien und Forschungskriterien http://www.informatik.fh-luebeck.de/icdger/dementia.htm Demenz\Creutzfeld-Jakob-Erkrankung und andere Prionenerkrankungen http://home.t-online.de/home/matthias.sokoliuk/spezdem.htm Demenzen http://home.t-online.de/home/marko.heinrich/demenz.htm Das Krankheitsbild der Demenz wird anhand eines Kriterienkataloges erläutert. http://www.medizinfo.de/kopfundseele/demenz/demenz.htm Artikel in der Ärztezeitung zum Thema Demenz: Neue Impulse für Demenz-Forscher Ärzte Zeitung, 2.6.1998 Neues Medikament zugelassen gegen Alzheimer-Demenz Ärzte Zeitung, 15.5.1998 Wie Demenz und Pseudodemenz sich voneinander abgrenzen lassen Ärzte Zeitung, 28.4.1999 Sondenernährung kann Lebensqualität Demenzkranker bessern Ärzte Zeitung, 09.11.1999 Literatur zum Thema Die Titel sind aufgelistet in alphabetischer Reihenfolge, die Angaben erheben keinen Anspruch auf Garantie, Richtigkeit und Vollständigkeit. 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